Tabriz

Mit über zwei Millionen Einwohnern schafft es Tabriz auf Platz 3, der bevölkerungsreichsten Städte des Landes.

Im Verhältnis zu ihrer Größe gibt es nur wenige touristisch interessante Orte. Das liegt vor allem daran, dass die meisten wirklich alten Gebäude den vielen Erdbeben der letzten Jahrhunderte zum Opfer gefallen sind. Zuletzt wurde die Stadt 1780 komplett zerstört, 2012 traf sie ein leichtes Erdbeben.

Im Zentrum sind lediglich zwei berühmte historische Gebäude erhalten: die blaue Mosche, von der bereits viele blaue Kacheln durch die Erschütterungen abgefallen sind, und die mittelalterliche Zitadelle, die eher an eine Großbaustelle erinnert.

In direkter Nachbarschaft der letzten zwei Monumente findet sich das Azerbaidschanische Museum, in dem Funde von Ausgrabungen der Region bestaunt werden können.

Ohne professionelle Führung ist die Ausstellung eher langatmig. Eine gute Diskussionsgrundlage zur iranischen Sicht auf die Weltpolitik bietet die Dauerausstellung großer karikativer Skulpturen im Untergeschoss des Museums.

Das eindrucksvollste Erlebnis der Stadt ist ein Spaziergang durch die Backsteingewölbe des Basars, den die UNESCO als Weltkulturerbe klassifiziert hat. Hier finden Sie von Luxusartikeln über Hygieneprodukte, Gewürze oder Kleidung, alles, was das Herz begehrt.

Verpassen Sie nicht die Abteilung der Teppichhändler. Hier werden die feinsten und edelsten Perserteppiche des Landes gehandelt. Falls Sie einen erwerben möchten, sollten Sie mehrere tausend Euro im Reisegepäck mitführen.

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