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Bunte Tücher und Stickereien

Museum of Modern Art und Kunstgalerien in Teheran

Wer die zeitgenössische Kunst mag, der wird Teheran lieben!

Zentrale architektonische Elemente sind die herausragenden Windtürme und im Inneren die spiralförmige Rampe, die zu den verschiedenen Ebenen und Ausstellungsräumen führt.

Das Museum of Modern Art in Teheran/ Iran mit zeitgenössischer Kunst

Als Ausgangspunkt für die Erkundungen der lokalen Kunstszene Teherans ist das „Museum of Modern Art“ (Museum für zeitgenössische Kunst) an der Kargar-Straße gut geeignet. Das Museumsgebäude bildet den westlichen Abschluss des Laleh-Parks. Man erkennt es an den Skulpturen am Eingang in Richtung Straße.

Die Archive des Hauses beinhalten die größte Sammlung zeitgenössischer Kunst außerhalb von Europa und den USA. Darunter zählen internationale Ikonen des 19. und 20. Jh. wie Andy Warhol, Salvador Dali, Paul Klee, Claude Monet und viele weitere. Leider ist immer nur eine kleine Auswahl in der Ausstellung zu sehen. Der Rest der Kunstwerke steht im Archiv.

Auch berühmte iranische Künstler werden ausgestellt; so beispielweise Werke von Kamal-ol-Molk, Jazeh Tabatabai und Sohrab Sepehri. Über die aktuellen Sonderausstellungen kann man sich auf der Homepage des Museums informieren.

Art-Underground und Kunstgalerien in Teheran

Vom Laleh-Park kann man zur Galerien-Tour aufbrechen, von denen es in Teheran über 200 iranische Galerien gibt. Besonders bunt wird es an Freitagen, da haben alle Iraner Wochenende und genießen es durch die Galerien zu schlendern, zu staunen und zu diskutieren.

Einen Überblick über aktuelle Ausstellungen gibt diese Homepage , die auch als gedruckter Flyer in den Cafés der Stadt ausliegt. Sie ist leider nur auf persisch verfügbar. Scrollt man jedoch nach unten, kann man auf vielen der Poster auch Ausstellungsname, -ort und –zeit auf Englisch finden. Es lohnt sich, vorab mit Google die Orte zu suchen, auf der Stadtkarte zu markieren und los zu spazieren. Findet man den Eingang einer Galerie mal nicht, sollte man Leute in der Umgebung fragen.

Viele iranische Galerien befinden sich in Hinterhöfen, direkt unterm Dach oder anderweitig versteckt.

Empfehlenswert ist die Mehrva Art Gallery die immer wieder innovative Künstler aus dem Iran vorstellt und auch themenspezifische Gruppenausstellungen organisiert, die viel Stoff zur persönlichen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung liefern. Sie befindet sich auf der Azodi-Straße, wo die Sepand-Straße abbiegt und ist zu Fuß etwa 30 min vom Museum entfernt. Die nächste Metrostation heißt Valiasr Square.

Ein wenig versteckt liegt die Aaran Gallery (Dey Street Nr. 12, Seitenstraße der North Kheradmand Ave.). Nach weiteren 20 Minuten kann man die Aaran Gallery bequem erreichen. Wer mit der Metro kommt, steigt am besten in Haft-e Tir aus. Man muss klingeln, um eingelassen zu werden. Dann kann man auf zwei Etagen zeitgenössische Kunst von Malerei über Skulpturen bis zu Media-Installationen bestaunen. Der kleine Hofgarten ist eine kleine Ruheoase, um vom Trubel der Straße abzuschalten.

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